Resilient Leaders

Sie haut nichts um?

Mit den „7 Sphären der Resilienz“ zu mehr Leistungsfähigkeit und Souveränität im Angesicht von Druck, Komplexität und Unsicherheit

Von Ihnen als Manager wird erwartet, dass Sie gestalten, Entscheidungen treffen und Menschen führen, um Unternehmen erfolgreich zu machen. Das sorgt für große Gestaltungsspielräume und Befriedigung, und für ein ordentliches Maß an Druck: Ein übervoller Terminkalender, zahlreiche Dienstreisen und wenig wirklich freie Zeit bestimmen den Lebensrhythmus. Die Verantwortung für das Unternehmen sowie die Mitarbeiter wiegt häufig schwer. 

Eine neue Kernkompetenz von heutigen Führungskräften ist daher ihre Widerstandsfähigkeit, die auch als Resilienz bezeichnet wird. Resilienz beschreibt dabei die Fähigkeit von Menschen, mit Leistungsdruck, Veränderungen und Krisen konstruktiv umzugehen, handlungsfähig zu bleiben und schlussendlich sogar gestärkt aus ihnen hervor zu gehen. Ein Teil dieser Fähigkeit ist dabei angeboren, vieles kann erlernt werden.

Zu diesem Zweck haben wir nach umfangreicher Forschung das Modell der „7 Sphären der Resilienz“ entwickelt, dessen einzelne Ebenen individuell im Rahmen von Coaching-Prozessen oder Workshops analysiert und bearbeitet werden.

  • Persönlichkeit
    Sie bildet den Kern des Modells und steht für genetisch bedingte sowie aus der Prägephase mitgenommene Eigenschaften der Persönlichkeit. Bei der Arbeit auf dieser Ebene geht es vor allem um Selbsterkenntnis und Eigenreflexion.

  • Biografie
    Erfahrungen und unbewusst getroffene Entscheidungen über das Leben verfestigen sich im Laufe der Sozialisation zu mentalen Mustern, die oftmals die Selbststeuerung von Managern und ihr Führungsverhalten beeinflussen. In dieser Ebene geht es vor allem um die Bewusstmachung und Überprüfung dieser mentalen Programme und ggf. um ihre Aktualisierung.

  • Haltung
    Die innere Haltung spielt eine zentrale Rolle bei der Bewältigung von Druck, Krisen und Rückschlägen. Wer beispielsweise statt der Gestalter-Rolle die Opfer-Haltung für sich wählt und häufig andere für sein Schicksal verantwortlich macht, kann nicht kraftvoll und souverän agieren. In dieser Ebene entwickeln wir mit unseren Klienten Strategien für den positiven Rollenwechsel.

  • Ressourcen
    Unter Ressourcen verstehen wir die verschiedensten Maßnahmen der Selbststeuerung, denn nur wer sich selbst führen kann, kann auch andere führen. Was hilft Ihnen dabei, abzuschalten und die Akkus wieder aufzuladen? Wie mobilisieren Sie Energie für ein schwieriges Meeting? Nur wer es schafft, den eigenen emotionalen Zustand und die dazugehörigen Gedanken bewusst zu steuern, kann auch unter hohem Erwartungsdruck souverän und leistungsfähig bleiben. In dieser Ebene geht es daher darum, entsprechende Strategien der Selbststeuerung für Sie zu entwickeln.

  • Hirn-Körper-Achse
    Die Neurowissenschaften zeigen uns, dass Körper, Gedanken und Emotionen viel enger miteinander verbunden sind und sich stärker wechselseitig beeinflussen, als bisher bekannt. Tatsächlich ist der Körper der stärkste Hebel, um die emotionale Einfärbung der Gedanken und damit die eigene Leistungsfähigkeit und Souveränität positiv zu beeinflussen. Diese Ebene beschäftigt sich damit, diese Hebel bei Ihnen zu identifizieren.

  • Authentische Beziehungen
    Der Lebenswandel vieler Manager führt nicht selten dazu, dass vertrauensvolle Beziehungen zu Weggefährten mit der Zeit auf der Strecke bleiben. Dieses Netzwerk von Vertrauten, in dem Macht und Titel keine Rolle spielen, ist jedoch für die Bewältigung von Druck, Rückschlägen und Unsicherheiten von großer Bedeutung. In dieser Ebene geht es daher um eine Inventur und Bewertung Ihrer vorhandenen Beziehungen in Bezug auf ihr Unterstützungspotential.

  • Sinn
    Wenn Sie viel Verantwortung tragen, beim Arbeiten nicht auf die Uhr schauen und daher auf Familie, Freunde und Freizeit verzichten, sollten Sie wissen, für welches höhere Ziel Sie das alles tun. Denn nur wer einen solchen Sinn in seinem Handeln sieht, hat auch die nötige Energie, Krisen und Rückschläge konstruktiv zu verarbeiten. Sinn ist nicht einfach da, sondern muss aktiv erarbeitet werden. In dieser Ebene geht es daher darum, die Sinnfrage für sich zu klären.